03.09.2017

Neuer Postulatskurs hat begonnen

Nach zwei Jahren Pause wieder Postulat in Berlin-Pankow

Nach zwei Jahren Pause hat wieder ein junger Mann mit dem Postulat für unsere deutsche Franziskanerprovinz begonnen. Felix Eicke (24 Jahre) aus Würselen ist am Freitag, dem 1. September 2017 in unser Postulatshaus in Berlin-Pankow eingezogen.

Felix Eicke (24 Jahre) aus Würselen hat sich auf den Weg gemacht den Orden ganz direkt kennzulernen und zu prüfen, ob das Leben als Franziskaner seine Zukunft sein wird. Bild von der Deutschen Franziskanerprovinz.

In der Sonntagsmesse, wurde er dann durch Postulatsleiter Br. Gregor Wagner offiziell vor der Klostergemeinde begrüßt und willkommen geheißen. Nach dem Evangelium stellte sich Felix Eicke dann kurz persönlich im Gottesdienst vor, und erhielt anschließend für das vor ihm liegende erste Ausbildungsjahr durch Br. Gregor einen besonderen Segen. Spontaner Applaus von Seiten der Gottesdienstgemeinde bestätigte das Willkommen. Nach dem Gottesdienst hatte dann die Gemeindemitglieder die Möglichkeit, den neuen Postulanten zu begrüßen.

Wir wünschen Felix eine gute Zeit des Kennenlernens unserer franziskanischen Gemeinschaft und viel Segen für seinen begonnenen Weg.

Felix selbst schreibt …

„Hallo, ich bin Felix Eicke, der neue Postulant der deutschen Franziskanerprovinz in Pankow. Vor etwas mehr als 24 Jahren wurde ich in Aachen geboren und habe den Großteil meiner Kindheit und Jugend in der kleinen Nachbarstadt Würselen gelebt. In den letzten drei Jahren habe ich an der Katholischen Hochschule in Aachen das Studium der Sozialen Arbeit absolviert und diesen Sommer mit dem Erreichen des Bachelorabschlusses beendet.

Schon vor einigen Jahren, vor dem Beginn des Studiums, hatte ich die Idee Franziskanerbruder zu werden. Denn ich spürte schon seit langer Zeit eine besondere Beziehung zu der franziskanischen Spiritualität – und vor allen Dingen zu Franziskus. Mir wurde aber im Vorhinein geraten erst einen Beruf zu erlernen und in dieser Zeit den Orden langsam näher kennenzulernen. So habe ich in den letzten Jahren gleichzeitig studiert, den Orden in verschiedensten Gemeinschaften kennengelernt und in der heimatlichen Hochschulgemeinde und Jugendkirche meinen Glauben gefestigt. Stets begleitet von Brüdern aus dem Orden, den Seelsorgern in Aachen und im Besonderen von meiner geistlichen Begleitung, einer Schwester der Aachener Franziskanerinnen.

Letztendlich habe ich dann den Schritt gewagt, um die Zulassung zum Postulat zu bitten. Dieser Bitte wurde von Provinzialminister Cornelius stattgegeben und so sitze ich nun hier in Pankow, als der neue Postulant. In den nächsten Wochen werde ich nun einen intensiven Blick wagen dürfen in das Leben im Orden. Mit Praktika in verschiedenen sozialen Einrichtungen, wie auch Besuchen in anderen Konventen bekomme ich so die Möglichkeit zu prüfen, ob dieser Weg der Richtige für mich ist. Franziskaner zu werden ist ja mehr als ein Job, es ist eine echte Lebensoption.“


2 Kommentare zu “Neuer Postulatskurs hat begonnen

  1. Hajo, der Felix halt. Franzis? Kann er.
    Darf man denn in diesen gesegneten Gebäudekomplex denn auch einen Plattenspieler mitbringen? Wenn dem so ist, empfehle ich wärmsten Herzes den guten alten Pank ov the british band „Black Flag“. Hahaha, bin so witzig und wortgewandt.

    1. Lieber Herr Blessin
      Sollte Felix im Jahr 2017 einen Plattenspieler mitbringen, dann wäre er vermutlich ein retroliebender DJ. Den auch die Franziskaner haben heutzutage MP3-Player und online Stream. Habe aber ehrlich gesagt noch keinen Ahnung welche Musik der Felix so mag.

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