Im Land des Herrn | 72. Jahrgang | 2018 - 1

38 IM LAND DES HERRN Franziskanische Zeitschrift für das Heilige Land 72. Jahrgang 2018 • Nr. 1 Herausgeber: Die Kommissariate des Heiligen Landes im deutschen Sprachraum. Redaktion für Deutschland: Fr. Petrus Schüler Sankt-Anna-Straße 19, D-80538 München E-Mail: petrus.schueler@franziskaner.de Druck: Grasl FairPrint, A-2540 Bad Vöslau, www.grasl.eu Für das Generalkommissariat des Heiligen Landes ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Maßstab unseres Han- delns. Deshalb achten wir auch bei der Herstellung dieser Zeitschrift ganz besonders auf umweltfreund- liche, ressourcenschonende und schadstofffreie Pro- duktionsweisen und Materialien. Das Papier stammt aus ökologischer, ökonomischer und sozial nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Für die Druckproduktion wurden nur erneuerbare Ener- gien und reine Pflanzenölfarben verwendet. Fotos: Redaktionsarchiv, wenn nicht anders ange- geben. „Im Land des Herrn” erscheint viermal im Jahr und wird den Freunden und Förderern kostenlos zuge- stellt. Die Zeitschrift kann bei den u.a. Kommissa- riaten bestellt werden. Für Spenden sind wir sehr dankbar. Anschriften und Konten der einzelnen Kommissariate: Kommissariat Werl: D-59547 Werl, Klosterstraße 17 IBAN: DE24 4726 0307 0055 0504 00 BIC: GENODEM 1 BCK Generalkommissariat Wien: A-1010 Wien, Franziskanerplatz 4 IBAN: AT50 6000 000 0 1 93 9833 BIC: OPRKATWW Kommissariat Schweiz: Franziskanerkloster Mariaburg CH-8752 Näfels/Kanton Glarus PC-Fribourg 1 7-4 1 35-4 Copyright © Kommissariat des Hl. Landes, München Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Abdruckes einer Übersetzung, oder der Reproduktion einer Abbildung, vorbehalten. Titelbild: Die Franziskaner betreuen nicht nur biblische Heiligtümer, sondern auch seelsorglich die einheimischen Christen und tragen so zum Überleben der Kirche im Heiligen Land bei. © CTS-MAB Rückseite: Die hl. Veronika auf einem Stich aus dem Jahre 1513. Arbeiten in der Grabeskirche In der Jerusalemer Grabeskirche gehen die Renovierungsarbeiten auch nach den Aufsehen erregenden Arbeiten am Grab Christi weiter. In den Wintermonaten wurde der griechische Teil der Kalvaria-Kapelle vom Staub der letzten Jahrzehnte befreit. Der Ruß der Öllampen und Kerzen, Weihrauch und Staub hatten die Male- reien mit einer so dichten Schicht überzogen, so dass man schon seit geraumer Zeit nur noch undeutliche Umrisse ausmachen konnte. Nach- dem der rechte – „lateinische” – Teil der Kapel- le mit seinen schönen Mosaiken schon seit letz- tem Jahr wieder in ursprünglicher Schönheit erstrahlt, wollte auch das griechisch-orthodo- xe Patriarchat als Eigentümer des nördlichen Teil von Golgota nicht nachstehen und ließ bis Ende Januar 2018 diese Fresken reinigen. Dabei bot sich die Gelegenheit, die Decke der Kapelle ohne die zahlreichen Öllampen und Kandelaber betrachten zu können. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die silberne Ikonenwand sowie die Figuren der Gottesmut- ter Maria und Johannes hinter dem griechischen Altar gereinigt und fehlende Stellen wurden ergänzt. In den Bereichen der Grabeskirche, die von der armenisch-orthodoxen Kirche genutzt werden, sind in den letzten Monaten ebenfalls umfang- reiche Renovierungen abgeschlossen worden: im Bereich der Rotunde wurde die obere Gale- rie neu ausgemalt. Auch im lateinischen Bereich der Franziskaner wurde in den letzten Monaten einiges reno- viert: die Erscheinungskapelle und der Bereich beim Altar der Maria Magdalena wurden neu ausgemalt und die Kapelle bekam einen neuen Tabernakel.

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