27.06.2017 Stefan Federbusch ofm

27 Elemente franziskanischer Spiritualität: 11. Die Eucharistie als Beziehungs- und Kraftquelle feiern

Im eucharistischen Geschehen wird für Franziskus Christus leibhaft lebendig und wirkt auf diese Weise in seiner Schöpfung.

Die Berufung von Franziskus war es, das Evangelium (griech. = gute Nachricht) zu leben. Bedingt durch die Vielfalt des Evangeliums ist es immer nur möglich, bestimmte Aspekte hervorzuheben und in eine bestimmte Lebensweise umzusetzen. Die Spiritualität (spiritus: latein. = Geist) eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen ist daher geprägt von dem Blickwinkel, von dem er bzw. sie auf das Evangelium schaut und von den Erfahrungen, die sein bzw. ihr Leben geprägt haben.

Da auch das Leben und Wirken von Franziskus äußerst vielfältig und vielschichtig ist, beschränkt sich die Darstellung auf einige wesentliche Grundzüge seiner Spiritualität sowie kurzer Hinweise auf Bestandteile einer franziskanischen Spiritualität heute.


In 27 Elementen reflektiert Bruder Stefan Federbusch die franziskanische Spiritualität und ihre konkrete Umsetzung. Im 11. Element steht die Eucharistie als Beziehungs- und Kraftquelle im Mittelpunkt. Im eucharistischen Geschehen wird für Franziskus Christus leibhaft lebendig und wirkt auf diese Weise in seiner Schöpfung.

27 Elemente franziskanischer Spiritualität

11. Die Eucharistie als Beziehungs- und Kraftquelle feiern

Zugang zu Jesus Christus haben wir über sein Wort und die Sakramente, insbesondere die Eucharistie. „Nichts haben und sehen wir nämlich in dieser Weltzeit von ihm, dem Allerhöchsten selbst, als den Leib und das Blut, die Namen und Worte, durch die wir geschaffen und erlöst sind“ (Kler 3).

Franziskus liegt daher besonders die Verehrung der Eucharistie am Herzen (vgl. Ord 12f.). „Diese heiligsten Geheimnisse will ich über alles hochgeachtet, verehrt und an kostbaren Stellen aufbewahrt wissen“ (Test 11).

Die Eucharistie als Beziehungs- und Kraftquelle feiern bedeutet heute:

  • Eucharistie als Kraftquelle des spirituellen Lebens
  • Zeitgemäße Formen eucharistischer Feier und Frömmigkeit
  • Solidarität und Teilen
  • Stiften von Beziehung.

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