Begegnung der Kulturen auf dem Frauenberg

Workshop zum Religionsdialog mit Bruder Jürgen in Fulda

Bruder Jürgen gemeinsam mit Mitbrüdern vom Frauenberg, Mitarbeitern von antonius und Vertretern der muslimischen Gemeinden in Fulda. Bild von Bruder Antonio Gelsomino.

Franziskanerbrüder des Frauenberges und Mitarbeiter von antonius hörten interessiert zu, was Bruder Jürgen, Generaldefinitor in Rom, über den Dialog zwischen Christen und Muslimen zu berichten wusste.

Ausgangspunkt dieser Veranstaltung war das 800. Jubiläum der Begegnung von Franziskus mit Sultan al-Kamil 1219 in Damiette. Diese Begegnung ist für die Franziskaner und den damit verbundenen Dialog mit Religionen und Kulturen sehr aktuell. Es bestimmt wie ein roter Leitfaden die Aktivitäten des Franziskanerordens im Jubiläumsjahr 2019 und darüber hinaus.

In seinem Vortrag berichtete Bruder Jürgen über theologische und soziale Aspekte, die die islamische Welt geprägt haben. Aber auch über die Bemühungen und die Fortschritte der Annäherung zwischen Christen und Muslimen, zur Zeit des heiligen Franziskus, bis in unsere Tage.

An der Veranstaltung nahmen gemeinsam mit Pfarrer Winfried Bittner, dem Beauftragten für den Dialog des Bistums Fulda auch Vertreter der DITIP Moscheengemeinde und der Andalus-Moscheegemeinde teil.

Ein Höhepunkt bildete das interreligiöse Friedensgebet im Jurtezelt. Dabei wurden Texte aus dem Dokument „Geschwisterlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“ zitiert. Das Dokument bezieht sich auf die Begegnung von Papst Franziskus und dem Kairoer Großimam Ahmad Mohammad Al Tayyeb in Abu Dhabi, am 4. Februar 2019.

Am Ende der Veranstaltung, gegen 19.00 Uhr, wurden von der islamischen Gemeinde türkische Spezialitäten gereicht. Mit einem regen Austausch unter den Teilnehmern endete der Abend.


2 Kommentare zu “Begegnung der Kulturen auf dem Frauenberg

  1. Sehr interesant. Pascal wo bist Du jetzt? Friede ist erwuenscht bei die meisten Menschen aber die radikalle Moslemer denken anders. Viel Erfolg in euren Dialog und hoffentlich kommt es zu bessere Verstaendnisse

    1. Hallo Horst. Ja, die Radikalen denken immer anders. Deshalb ist es für uns wichtig, mit den Menschen guten Willens, die auch bei den Moslems die weit überwiegende Mehrzahl sind, in gutem, nachbarschaftlichen Verhältnis zu leben. Begegnung ist der Anfang.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.