Bildergalerie: „die im Herzen barfuß sind“

Leserreise der Zeitschrift »Franziskaner« nach Assisi

Vom 13. bis 22. 2017 Oktober erlebten 29 Leserinnen und Leser und vier Mitglieder der Redaktion eine intensive und bereichernde Zeit in der Stadt von Klara und Franziskus.

Danke an alle Mitreisenden die tolle Fotos beigesteuert haben. Aus einer riesen Auswahl haben wir, mit vielen Qualen, nicht die 50 Besten rausgesucht, sondern die 1.500 anderen Guten weggelassen. Es gäbe noch viel mehr schöne Eindrücke zu zeigen.

Wenn ihnen die Bilder Lust auf eigene Erlebnisse mit den Franziskanern wecken, dann stöbern sie doch in unseren Veranstaltungshighlights 2018 nach einem passenden Angebot.

Eindrücke

Vier Teilnehmende haben wir gebeten, in kurzen Worten zu beschreiben, was für sie von diesen Erfahrungen bleibt – was vielleicht für ihren Alltag fruchtbar ist.

„Wenn Christus im Lebensweg eines Menschen aufscheint und Kirche und Welt bewegt … – Die Tage in Assisi haben mich erfahren lassen, wie Gottes Liebe im franziskanischen Weg anschaulich wird und sich verleiblicht: in Geschichten und Bildern des Poverello, an und in Orten und Ereignissen, in einer Lebensart, die in besonderer Weise Herz und Gemüt bewegt. Und sie haben mir das Risiko vor Augen geführt, Spiritualität mit religiösem Betrieb und Nachfolge mit kirchlicher Selbstgewissheit zu verwechseln. Eine Zeit, mein Leben von Gottes umbrischer Sonne bescheinen zu lassen. Und eine Ermutigung, den eigenen Weg vom Geist des Evangeliums prägen und leiten zu lassen.“
Dietmar Jordan, Monschau

„Wieder einmal ist mir deutlich geworden, mit welcher Radikalität Klara und Franziskus die Botschaft des Evangeliums gelebt und verkündet haben. Es bleibt großer Respekt vor dieser Lebensweise, die gleichzeitig auch Anforderung ist, das eigene Leben immer wieder im Lichte der frohen Botschaft zu betrachten und zu gestalten. Durch die sehr unterschiedlichen Mitpilgernden konnte ich erfahren, dass Nachfolge auch im 21. Jahrhundert an unterschiedlichsten Orten und auf verschiedenste Weise gelebt werden kann und gelebt wird. Es bleibt spannend, lohnend und herausfordernd, sich mit Klara und Franziskus auf dem Hintergrund der Botschaft Jesu immer wieder zu beschäftigen.“
Andreas Korten, Usingen

„Was war? Sonne – eine unglaubliche Stadt – Zeit zum Nachdenken – Gespräche mit interessanten Menschen – kurzum: Pax et Bonum. Was bleibt? Franziskus und Klara haben sich nach Gott gesehnt und haben nach Wegen gesucht, IHM zu begegnen. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Leben des heiligen Franziskus und der heiligen Klara habe ich wieder neu Lust bekommen, meinen eigenen Weg als Christin zu entdecken. Nachhaltige, wunderbare Tage haben wir in Assisi erlebt!“
Ute Ramb, Marburg

„Auf La Verna habe ich mich in einer Felsenhöhle auf den Boden gesetzt, um zu beten und zu meditieren. Es war der Ort, wo möglicherweise auch Franziskus lange im Gebet verharrte. Ich spürte, wie langsam die Kälte vom Boden und den Felswänden in mich hineinkroch. Es war ziemlich dunkel. Gleichzeitig breitete sich ein tiefer Frieden in mir aus. Ich wusste, hier bin ich jetzt richtig. Ob es der besondere Ort, das Gebet oder der Heilige Geist war, egal, es hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich spüre, dass ich seit der Assisi-Reise meinen Mitmenschen zugewandter bin. Darüber bin ich froh.“
Raimund Ricken, Paderborn


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