05.07.2018 Radio Vatikan

Die Priester und ihre Dienste

Videobotschaft von Papst Franziskus im Juli

„Wenn jemand an so vielen Fronten arbeitet, ist es nicht verwunderlich, wenn er sich nach einer Enttäuschung schwer tut. In solchen Augenblicken ist es wichtig sich daran zu erinnern, dass die Menschen ihre Priester mögen, sie brauchen und sich ihnen anvertrauen.“ Klick auf Bild führt zur Videobotschaft von Papst Franziskus auf Youtube.

Die Videobotschaft im Juli spiegelt die Sorge von Papst Franziskus für die Priester in ihren weitläufigen Einsatzgebieten innerhalb der Seelsorge wider. „Ausgelaugte Priester! Wisst Ihr, wie oft ich darüber nachdenke?“ Deutlich sieht der Papst die Gefahr, in der die Seelsorger heute stehen. Der ständig wachsende Aufgabenbereich in der Seelsorge und viele Verwaltungsaufgaben, die zusätzlich von den Seelsorgern erbracht werden müssen, führen viele Priester an den Rand der Erschöpfung und Resignation. Gerade Ihnen gilt die Botschaft von Papst Franziskus. Er weist deutlich darauf hin, wie wichtig die Priester und Seelsorger für die Menschen sind. „Wenn jemand an so vielen Fronten arbeitet, ist es nicht verwunderlich, wenn er sich nach einer Enttäuschung schwer tut. In solchen Augenblicken ist es wichtig sich daran zu erinnern, dass die Menschen ihre Priester mögen, sie brauchen und sich ihnen anvertrauen.“

Seit Januar 2016 richtet sich der Papst monatlich mit einer Videobotschaft an die Gläubigen. Darin erklärt Franziskus die jeweiligen „Gebetsanliegen des Papstes“. Das soll interessierten Gläubigen ermöglichen, gemeinsam mit dem Papst zu beten. Die Videos werden vom Internationalen Gebetsapostolat in Zusammenarbeit mit dem vatikanischen Fernsehen CTV und der Kommunikationsagentur „La Machi“ produziert.


Franziskaner engagieren sich weltweit in vielen Bereichen des kirchlichen Lebens. Als Pfarrer und Seelsorger in Pfarreien und Gemeinden ebenso wie in Schulen, Krankenhäusern und caritativen Einrichtungen. In der Deutschen Franziskanerprovinz arbeiten und leiten Franziskaner Pfarreien, wie z.B. in Berlin, Halle, Essen, Dortmund, Düsseldorf, Mannheim und München. Obdachlosenseelsorger kümmern sich um die Belange der sozial schwachen und am Rand der Gesellschaft stehenden Menschen. In der Schulseelsorge betreuen und begleiten sie Jugendliche und junge Erwachsene.

 


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