06.01.2018 von Marion Eckert

Drei Könige auf dem Kreuzberg

Eine altbewährte Tradition wiederbelebt und fortgeführt

Stadtkämmerer Daniel Manger Pfarrvikar Gabriel Gnanathiraviam und Bürgermeister Georg Seiffert waren in diesem Jahr die Sternsinger auf dem Kreuzberg. Bild von Marion Eckert.

Im vorigen Jahr wurde die alte Tradition des Dreikönigssingens auf dem Kreuzberg wieder belebt. Bürgermeister Georg Seiffert und Pfarrvikar Gabriel Gnanathiraviam waren mit dem stellvertretenden Bürgermeister Egon Sturm und dem zwischenzeitlich verstorbenen Stadtkämmerer Joachim Dierolf als Sternsinger unterwegs. In diesem Jahr nun sollte die Tradition fortgeführt werden. Mit dabei waren wiederum Bürgermeister Georg Seiffert und Pfarrvikar Gabriel, diesmal bekamen sie Unterstützung durch Daniel Manger, aus der Stadtverwaltung.

Bruder Georg Andlinger freute sich, dass die Herren die Tradition so ernst nehmen und fortführen. In der Heiligen Messe waren die Sternsinger als Ministranten eingesetzt. Ihre prächtigen Gewänder, mit den Turbanen verliehen dem Gottesdienst einen Hauch von Orient.

Die Sterndeuter stellte Bruder Georg als Vorbilder im Glauben heraus. Sie haben die Botschaft des Sterns gesehen, haben ihr vertraut und sind ihr gefolgt, um dem Kind der Krippe zu huldigen. Sie haben sich von Sehnsucht, Hoffnung und Erwartungen leiten lassen. Die Besucher des Gottesdienstes fragte Bruder Georg von welchen Sehnsüchten, Hoffnungen und Erwartungen sie sich tragen und leiten lassen.

Dem König Herodes sei es um die Sicherung seiner Macht gegangen, den Sterndeutern um das Kind in der Krippe. Mit wachem und offenem Herzen seien sie unterwegs gewesen, wie auch heute noch viele Menschen nicht müde werden das Geheimnis Gottes immer besser verstehen zu wollen. So sei das Dreikönigsfest ein Fest aller Menschen, die sich aufmachen Gott zu suchen und schaffe eine wertschätzende Verbindung zu allen anderen Religionen, die sich in der Suche nach Gott verbunden wissen.

Die „Promi“-Sternsinger vom Kreuzberg brachten die Botschaft der Weisen aus dem Morgenland und den göttlichen Segen zu den Menschen und in die Häuser. Sie besuchten nicht nur das Kloster mit den umliegenden Gebäuden, sondern auch die Gemündener Hütte, das Gasthaus Roth und Neustädter Haus, und auch der Holzberghof, das Rhönhäuschen und die Christlichen Gästehäuser gehörten zu den Anlaufpunkten. Die Kollekte stellen sie für die diesjährige Sternsingeraktion zur Verfügung, die unter dem Thema: „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“ steht.

 


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