18.07.2017

Eine Million Bäume für das „Subukia Valley“

Bruder Hermann Borg wird am 23. Juli erneut mit einem Umwelt-Preis ausgezeichnet

Die First Lady Margaret Kenyatta überreichte Hermann Borg für sein Aufforstungs-Projekt iim Subukia-Valley einen Umweltpreis. Bild von www.ofm.org und Pixabay.com/kolibri5.

Bruder Hermann Borg ist Franziskaner und Missionar in Afrika. Er ist über die Grenzen bekannt für sein unermüdliches Engagement zur Bewahrung der Schöpfung. Seine Liebe zur Natur wird von den Einheimischen, die ihn „Baba Miti“; das bedeutet in der Sprache der Kisuaheli „Vater der Bäume“ nennen, sehr geschätzt. Für seinen unermüdlichen Einsatz erhielt Hermann Borg bereits mehre Preise und Auszeichnungen. 2013 wurde ihm von Total-Kenya im Rahmen des Eco Challenge Programms eine Auszeichnung verliehen. 2016 folgte der Umwelt-Preis der United-Religious-Initiatives (URI-Africa). In diesem Jahr überreichte ihm Margaret Kenyatta, die „First Lady“ aus Kenia eine eine weitere Auszeichnung für sein Aufforstungs-Programm im „Subukia Valley“. Dort hat er gemeinsam mit seiner Initiative innerhalb von 20 Jahren rund eine Million Bäume gepflanzt.

Bruder Hermann Borg sorgt sich als Missionar seit vielen Jahren um die Umweltbedingungen in Kenia / Afrika. Bild von Franziskaner Mission Dortmund und Kenya forest service.

Am 23. Juli wird ihm nun die Society for Conservation Biology eine Auszeichnung für hervorragende Verdienste überreichen.

Die Society for Conservation Biology ist eine internationale professionelle Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die wissenschaftliche Erforschung der Phänomene zu fördern, die die Erhaltung, den Verlust und die Wiedergewinnung der biologischen Vielfalt beeinflussen. Die Society for Conservation Biology hat auch die „Assisi Awards“ begründet, mit denen interreligiöse Projekte zur Bewahrung der Schöpfung ausgezeichnet werden.

Mit dieser Auszeichnung wird Bruder Hermann für seinen beispielhaften Einsatz gewürdigt. Vor 30 Jahren rief er eine Initiative zur Anpflanzung von Bäumen ins Leben, die im Laufe der Zeit die in Lower Subukia herrschenden Umweltbedingungen nachhaltig positiv veränderten. Aus dieser Erfahrung heraus gründete er in späteren Jahren das „Mother Earth Network, eine auf franziskanischer Spiritualität basierende interreligiöse Stiftung, die den unterschiedlichen Religionen und Glaubensrichtungen eine Plattform für ihre Aktivitäten zur Bewahrung der Schöpfung bietet.

Seine Initiative ist ein sichtbares Beispiel für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Schöpfung und der Bewahrung natürlicher Resourcen, aus deren Reichtum auch noch die nachfolgenden Generationen schöpfen.


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