10.10.2017 Radio Vatikan

Für die arbeitenden und die arbeitslosen Menschen

Gebetsanliegen von Papst Franziskus im Oktober

„Beten wir für die Welt der Arbeit: Dass die Rechte aller Menschen respektiert und geschützt werden und die Arbeitslosen die Möglichkeit erhalten, zum Gemeinwohl beizutragen.“ Klick auf Bild führ zur Videobotschaft von Papst Franziskus auf Youtoube.

Das Kernanliegen der Oktoberbotschaft von Papst Franziskus ist die Sensibilisierung des Einzelnen und der Gesellschaft für die Situation der arbeitenden und der arbeitslosen Menschen. Beide Gruppen dürfen nicht aus dem Blickfeld der Gesellschaft herausfallen. Situationen, in denen Menschen für wenig Lohn unter unwürdigsten Arbeitsbedingungen ausgebeutet werden, sind für Papst Franziskus nicht akzeptabel. „Wir müssen immer wieder auf die Würde und die Rechte der arbeitenden Menschen hinweisen und Situationen anprangern, in denen diese Würde und diese Rechte verletzt werden.“

Aber auch den Menschen, die keine Arbeit haben, gilt die Sorge des Papstes. Die Gesellschaft darf sie nicht ausklammern. Sondern vielmehr muss versucht werden, durch persönlichen und gemeinschaftlichen Einsatz, diesen Menschen die Chance zu ermöglichen, dass auch sie zum Gemeinwohl beitragen können.

„Wir müssen dazu beitragen, dass dadurch ein echter Fortschritt für den Menschen und die Gesellschaft entsteht.“ Liebe Brüder und Schwestern, beten wir für die Welt der Arbeit: Dass die Rechte aller Menschen respektiert und geschützt werden!“

Seit Januar 2016 richtet sich der Papst monatlich mit einer Videobotschaft an die Gläubigen. Darin erklärt Franziskus die jeweiligen „Gebetsanliegen des Papstes“. Das soll interessierten Gläubigen ermöglichen, gemeinsam mit dem Papst zu beten. Die Videos werden vom Internationalen Gebetsapostolat in Zusammenarbeit mit dem vatikanischen Fernsehen CTV und der Kommunikationsagentur „La Machi“ produziert.


In vielen Einrichtungen setzen sich Franziskaner für die Rechte und die Würde der sozial benachteiligten Menschen ein. Die Suppenküchen der Franziskaner in Berlin und Düsseldorf betreuen arbeitslose Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben. Einrichtungen wie Franciscans International setzen sich aktiv für die Rechte und Würde der ausgebeuteten Arbeiter in Asien, Afrika und Lateinamerika ein.

Mehr Videobotschaften von Papst Franziskus auf www.dasvideovompapst.org


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.