07.02.2019 Radio Vatikan

Opfer des Menschenhandels

Videobotschaft von Papst Franziskus im Februar

„Beten wir darum, dass alle, die dem Menschenhandel und der Zwangsprostitution zum Opfer gefallen sind, mit offenen Armen in unserer Gesellschaft aufgenommen werden!“ Klick auf Bild führt zur Videobotschaft von Papst Franziskus auf Youtube.

„Selbst wenn wir versuchen, sie zu ignorieren: Die Sklaverei gehört nicht der Vergangenheit an.“ Sagt Papst Franziskus in seiner Videobotschaft im Februar. Unsere Gesellschaft neigt dazu, die Sklaverei in vergangene Tage der Kolonialzeit zu datieren. Aber Sklaverei und Zwangsprostitution sind in vielen Ländern eine schreckliche Wirklichkeit. „Angesichts dieser tragischen Realität können wir uns nicht unschuldig die Hände waschen, wenn wir nicht Komplizen dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit sein wollen!“ Sagt Papst Franziskus. Die Gesellschaft und jeder Einzelne von uns darf nicht ignorieren, dass es auch heute Sklaverei in der Welt gibt, so viel oder vielleicht sogar noch mehr als früher.

„Beten wir darum, dass alle, die dem Menschenhandel und der Zwangsprostitution zum Opfer gefallen sind, mit offenen Armen in unserer Gesellschaft aufgenommen werden!“

Seit Januar 2016 richtet sich der Papst monatlich mit einer Videobotschaft an die Gläubigen. Darin erklärt Franziskus die jeweiligen „Gebetsanliegen des Papstes“. Das soll interessierten Gläubigen ermöglichen, gemeinsam mit dem Papst zu beten. Die Videos werden vom Internationalen Gebetsapostolat in Zusammenarbeit mit dem vatikanischen Fernsehen CTV und der Kommunikationsagentur „La Machi“ produziert.


Durch Armut und Elend geraten ganze Familien in Sklaverei. Soziale Ungerechtigkeit und Verletzung der Menschenwürde nehmen zu. Franciscans International ist eine Nichtregierungsorganisation in der UN. Sie engagiert sich für Menschenrechte weltweit und unterstützt so Hilfswerke, die sich darum bemühen, die Lebenssituation der Betroffenen zu verbessern.


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