23.03.2022

„Gebt dem Ölzweig eine Chance“

Friedensandacht zum Misereor-Hungertuch

Das Gebet schließt unser Herz auf für die Kraft der Versöhnung und es verbindet uns mit all denen, die unter Unfriede und Gewalt leiden.

Die Franziskaner von Hofheim – Helmut Schlegel, Norbert Lammers und Stefan Federbusch – haben zusammen mit Ricarda Moufang und Andreas Walke anlässlich des Krieges in der Ukraine für Misereor eine Friedensandacht zum Hungertuch gestaltet. Sie hat das Motto „Gebt dem Ölzweig eine Chance“. Es bezieht sich auf das Gemälde einer Friedenstaube, die der Frankfurter Künstler Justus Becker an einer Hauswand in der Nähe des Allerheiligentors in Frankfurt in einer Größe von 13 Metern gemalt hat.
Helmut Schlegel hat dazu das folgende Friedenslied „Gebt dem Ölzweig eine Chance“ getextet, das von Ricarda Moufang vertont wurde:

Refrain:
Gebt dem Ölzweig eine Chance,
buchstabiert den Frieden neu:
Pace, mir, shalom, spokój.

Regenbogen – vielen Farben,
Licht in Rot und Blau und Gelb
Farben kennen keine Waffen,
nur das Miteinander zählt.

Menschen – Hände und Gesichter:
heiter, traurig, arm und reich,
alle sind sie ganz verschieden,
alle sind an Würde gleich.

Unsre Erde – Pflanzen, Tiere
Berge, Flüsse, Meer und Land
Gottes wunderbare Schöpfung:
hegt und pflegt sie mit Verstand.

Gottes Reich hat viele Tische,
du und ich, wir finden Platz
Raum für alle, Brot und Leben,
Friede – unser größter Schatz.

(Text: Helmut Schlegel, Musik: Ricarda Moufang)

Das Gebet schließt unser Herz auf für die Kraft der Versöhnung und es verbindet uns mit all denen, die unter Unfriede und Gewalt leiden. In diesem Sinn laden wir Sie ein, mit uns gemeinsam zu beten und aus der Kraft des Gebetes den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten tatkräftig zu helfen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.