05.02.2018 Radio Vatikan

„Nein“ zu Korruption

Gebetsanliegen von Papst Franziskus im Februar

Die Weltweite Korruption und das rücksichtslose Streben nach Macht und Profit ist die Ursache für das soziale und wirtschaftliche Elend von Menschen und Völkern. Klick auf Bild führt zur Videobotschaft von Papst Franziskus auf Youtoube.

Die Korruption ist das Hauptübel dafür, dass Menschen versklavt, erniedrigt ausgebeutet werden und in Armut leben. „Ausbeutung hat ihre eigene Dynamik und Füttert eine Kultur des Todes“ Sagt Papst Franziskus in seiner Februar – Botschaft. Das Streben nach Macht und Besitz ist grenzenlos, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Profitgier schreckt nicht davor zurück, Wälder zu zerstören und Menschen aus ihren Dörfern zu vertreiben. Korruption ist mehr oder weniger auf der ganzen Welt zu finden. Mal subtil im Verborgenen und dann wieder ganz offen. Sklavenhandel ist leider keine Sache vergangener Zeiten. Er geschieht in unseren Tagen, vor unseren Augen.

Papst Franziskus fordert ein offenes Entgegentreten gegenüber der Korruption und der Verachtung und dem Elend das dadurch über die Menschen kommt. „Korruption kann nicht mit Schweigen bekämpft werden. Wir müssen eine öffentliche Diskussion über die schlimmen Folgen der Korruption führen!“ Dazu jedoch ist es nötig, die Zusammenhänge zu verstehen. Denn Korruption vernetzt alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, die politischen, wirtschaftlichen und leider auch die religiösen.

Seit Januar 2016 richtet sich der Papst monatlich mit einer Videobotschaft an die Gläubigen. Darin erklärt Franziskus die jeweiligen „Gebetsanliegen des Papstes“. Das soll interessierten Gläubigen ermöglichen, gemeinsam mit dem Papst zu beten. Die Videos werden vom Internationalen Gebetsapostolat in Zusammenarbeit mit dem vatikanischen Fernsehen CTV und der Kommunikationsagentur „La Machi“ produziert.

Mehr Videobotschaften von Papst Franziskus auf www.dasvideovompapst.org


Franciscans International ist eine Nichtregierungsorganisation in der UN. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, die Stimme der Menschen zu sein, die ausgebeutet, verachtet und aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Sie fördert Projekte der Franziskaner und franziskanischer Einrichtungen überall in der Welt.


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