02.06.2016 Radio Vatikan

Papst Franziskus fordert Solidarität mit alten Menschen

Nicht nur auf Almosen, sondern ein verantwortungsbewusstes Miteinander ist nötig.

Solidarität mit alten und ausgegrenzten Menschen.
Solidarität mit alten und ausgegrenzten Menschen ist mehr als nur Almosen geben. Klick auf Bild führt zur Videobotschaft von Papst Franziskus auf Youtube

In seiner Videobotschaft vom Juni 2016 greift Papst Franziskus ein zentrales Thema unserer Wohlstandsgesellschaft auf. Die zunehmende Verelendung alter Menschen in den Großstädten darf nicht ignoriert werden. Besonders am Rand der Metropolen leben viele alte Menschen isoliert und abgegrenzt. „Sie verelenden zusehends“ – sagt Papst Franziskus. Darum ist die Solidarität mit einsamen und alten Menschen hier besonders notwendig, und diese sollte sich nicht nur auf Almosengeben beschränken, sondern vielmehr in einem verantwortungsbewussten Miteinander und aufmerksamen Hinschauen, sowohl auf die soziale, als auch auf die seelische Not dieser Menschen. Er nennt dies die Schaffung einer Begegnungskultur.

Armut hat viele Gesichter. Das Anliegen von Papst Franziskus ist für die pastorale und soziale Tätigkeit der Franziskaner von großer Bedeutung, die mit ihren Suppenküchen und sozialen Einrichtungen Menschen aller Altersstufen Hilfe und Beratung anbieten, wie z.B. in den Großstädten Düsseldorf, Berlin Pankow oder München.

Seit dem 6. Januar 2016 richtet sich der Papst monatlich mit einer Videobotschaft an die Gläubigen. Darin erklärt Franziskus die jeweiligen „Gebetsanliegen des Papstes“. Das soll interessierten Gläubigen ermöglichen, gemeinsam mit dem Papst zu beten. Die Videos werden vom Internationalen Gebetsapostolat in Zusammenarbeit mit dem vatikanischen Fernsehen CTV und der Kommunikationsagentur „La Machi“ produziert.

Mehr Videobotschaften von Papst Franziskus im Jahr der Barmherzigkeit auf www.dasvideovompapst.org


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