26.09.2017

Pater Aurelian Zaha verstorben

Nach langer, schwerer Krankheit rief der barmherzige Gott unseren Mitbruder Aurelian Zaha, am 25. September in sein Friedensreich

Pater Aurelian (Walter) Zaha
Pater Aurelian (Walter) Zaha;
* 11. Januar 1934 † 25. September 2017. Er lebte und wirkte 44 Jahre als Seelsorger in Bolivien.

Aurelian (Walter) Zaha wurde am 11. Januar 1934 in Lomitschka im Sudetenland (Erzdiözese Prag) als drittes Kind katholischer Eltern geboren. Sein Vater war von Beruf Maurer und war mit Maria Zaha geborene Matz verheiratet.

1946 wurde die Familie von ihrem Hof vertrieben und nach Bayern ausgewiesen. Nach zweijähriger Unterbrechung besuchte er am neuen Wohnort Neuengrün bei Kronach im Frankenwald ein halbes Jahr die Volksschule und trat im September 1947 in das Franziskaner-Vorbereitungsseminar Freystadt/Oberpfalz ein. 1948 bestand er die Aufnahmeprüfung in die dritte Klasse des Neuen Gymnasiums Bamberg, das er bis 1954 besuchte.

Er bat um Aufnahme in den Franziskanerorden und wurde am 16. August 1954 in Dietfurt als Novize mit dem Ordensnamen Aurelian eingekleidet. Nach dem Noviziat kam er zum Studium der Philosophie und Theologie an die ordenseigene Hochschule nach München St. Anna, wo er in die Hände des damaligen Guardians Pater Otto Kühner am 17. August 1958 die Feierliche Profess ablegte. Nach erfolgreichem Studienabschluss wurde er am 25. Juli 1959 in München St. Anna von Weihbischof Neuhäusler zum Diakon geweiht und von Julius Cardinal Döpfner am 4. August 1960 in München St. Gabriel zum Priester.

Am 2. Mai 1962 wurde er als Missionar nach Bolivien ausgesandt, wo er 44 Jahre in Nuflo de Chavez im östlichen Tiefland Boliviens lebte und arbeitete, 1962/63 als Kaplan in San Javier, 1963/64 als Pfarrer in El Puente und 1965 – 2006, also 41 Jahre, in Yaguarú.

Am 25. Mai 2006 kehrte er, verbraucht und krank, in seine Heimatprovinz nach Bayern zurück und wurde ab 2008 herzlich in der Seniorenstation der Franziskusschwestern Vierzehnheiligen aufgenommen und gepflegt. Im September 2016 musste ihm ein Bein abgenommen werden. Er hat sein langes Krankenlager geduldig ertragen.

Am 25. September 2017 wurde er in die Ewigkeit heimgerufen.

Du führst mich hinaus ins weite.
Du machst meine Finsternis hell.

(Aus der Stundenliturgie des Sterbetages)

Das Requiem für Pater Aurelian feiern wir am Freitag, 29. September 2017 um 11:00 Uhr in der Basilika Vierzehnheiligen. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Klosterfriedhof.


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