24.02.2018

Pater Heribert Neumeier verstorben

Am 22. Februar rief der gütige Gott unseren Mitbruder Heribert Neumeier in sein Ewiges Reich

Viele Jahre hat sich P. Heribert Neumeier um die Anliegen der Franziskaner Mission verdient gemacht. Bild von Archiv Deutsche Franziskanerprovinz.

Arnold Neumeier, so der bürgerliche Name unseres P. Heribert, wurde am 19. Februar 1933 als Sohn des Metzgermeisters Konrad Neumeier und seiner Frau Hildegard Partenheimer in Hamburg geboren.

Mit 6 Jahren kam er in eine Hamburger Volksschule. Durch die Caritas wurde er verschiedentlich nach Westfalen verschickt. 1941 erhielt er die traurige Nachricht, dass sein Vater Konrad in Russland gefallen war. Infolge der Luftangriffe wurde die Familie Neumeier im Februar 1943 in den Böhmerwald evakuiert. Durch Vermittlung von P. Sigismund trat Arnold am 18. August 1943 in das Gymnasium Weiden ein. Im Herbst 1945 wechselte er ans Vorbereitungsseminar in Freystadt. Von September 1946 bis Juli 1953 besuchte er in Bamberg das Neue Gymnasium und wohnte im Franziskanerseminar Antonianum. Seine Verwandtschaft war wieder nach Hamburg übergesiedelt.

Nach dem Abitur bat er um Aufnahme in den Franziskanerorden und wurde am 15. August 1953 in Dietfurt als Klerikernovize mit dem Ordensnamen Heribert eingekleidet.

Nach dem Noviziat kam er zum Studium nach München St. Anna an die ordenseigene Hochschule. Dort legte er am 16. August 1957 in die Hände seines Guardians Otto Kühner die Feierliche Profess ab. Franziskanerbischof Edgar Häring weihte ihn am 24. August 1958 in München St. Gabriel zum Diakon und Joseph Kardinal Wendel am 26. Juli 1959 zum Priester.

Nach seinem Pastoraljahr in München St. Anna wurde er für ein halbes Jahr nach Vierzehn- heiligen und von August 1961 bis September 1964 als Kaplan nach Marienweiher versetzt.

Es folgten drei Kaplansjahre in München St. Anna, bevor P. Heribert am 31. März 1967 zum Missionsprokurator und Leiter des Franziskaner-Missionsvereins ernannt wurde, einen Dienst, den er bis ins Jahr 1997, also dreißig Jahre lang ausübte. In diesen Jahren sammelte er unermüdlich Spenden für die Mission, pflegte den Kontakt mit den Missionaren im damaligen Missionsgebiet der Bayerischen Franziskaner in Nuflo de Chavez und Santa Cruz, Bolivien und in der Südafrikanischen Union durch zahlreiche Besuche und die Betreuung der Urlauber in der Heimat. Anschließend blieb er in St. Anna als Aushilfsseelsorger.

Am 15. Oktober 2005 wurde er nach Füssen versetzt, wo er sich recht wohl fühlte. Am 14.November 2016 übersiedelte er in die Pflegestation der St. Franziskusschwestern nach Vierzehnheiligen. Dort ist er am 22.Februar.2018 verstorben, kurz nach seinem 85. Geburtstag.

„Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst!
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen!
Du bist mein!“

(Aus der Liturgie des Sterbetages)

Die Eucharistie für P. Heribert feiern wir am Dienstag, den 27. Februar 2018, um 11:00 Uhr in der Klosterkirche St. Anna in München-Lehel, St.-Anna-Straße 19. Anschließend erfolgt die Beisetzung in der Gruft des Franziskanerklosters.


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