11.09.2019 Franziskaner Mission Dortmund

Pater-Vjeko-Berufsschule in Ruanda

Lebensschulen

Schüler bei der Urbarmachung von Ackerland. Bild von Kivumu, Ruanda.

Ruanda ist das Land mit der größten Bevölkerungsdichte Ostafrikas. Auch nach 25 Jahren leiden die Menschen immer noch unter den Folgen des Völkermordes von 1994. Damals rettete der kroatische Franziskanermissionar Vjeko C´uric´ durch seinen mutigen Einsatz hunderte Frauen, Männer und Kinder vor dem sicheren Tod. Vier Jahre nach dem Genozid wurde er selbst ermordet. Aber der Traum von Franziskanerpater Vjeko C´uric´, jungen Menschen nach dem Genozid Zukunftsperspektiven durch einen erlernten Beruf zu geben, wurde verwirklicht. In der Pater-Vjeko-Berufsschule lernen Schülerinnen und Schüler nunmehr seit 20 Jahren Berufe, die auf dem ruandischen Arbeitsmarkt besonders gefragt sind: Maurerhandwerk, Elektrotechnik, Informatik, Metallverarbeitung, Schneiderei und Schreinerei. Mehr als 95 Prozent der beruflich qualifizierten Jugendlichen finden so, nach Abschluss ihrer Ausbildung, eine Arbeitsstelle, die ihnen und ihren Familien den Lebensunterhalt sichern kann.

Wichtige handwerkliche Fertigkeiten, wie z. B. Dachkonstruktionen zu erstellen, lernen die Jugendlichen in den schuleigenen Werkstätten. Bild von Kivumu, Ruanda.

Kostenbeispiele

  • Monatliche Schulkosten pro Jugendlichen: 25.- Euro
  • Schulspeisung pro Tag: 85.- Euro
  • Beihilfe beim Kauf von Werkzeugen: 45.- Euro

Projektverantwortlich

Franziskaner Mission Dortmund
Tel.: 02 31 / 17 63 37 5

eMail: info@franziskanermission.de
Web: www.franziskanermission.de

Spendenkonto

Sparkasse Werl
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