13.10.2016 Werner van Eyll

Solidarität durch „Spaghetti alla amatriciana“

Franziskanerpfarrei in Essen sammelt 5.000 Euro für die Erdbebenopfer in Mittelitalien

Spendenübergabe in Greccio. Von links nach rechts: Mechthild Händler, Werner van Eyll, Luigi Mirisola, Isabella di Paola, und Bruder. Georg Scholles.
Spendenübergabe in Greccio. Von links nach rechts: Mechthild Händler, Werner van Eyll, Luigi Mirisola, Isabella di Paola, und Pfarrer Georg Scholles.

Nach dem Erdbeben in Mittelitalien am 24. August 2016 entstand in der Franziskanergemeinde Hl. Kreuz in Essen die Idee, den Betroffenen durch ein Zeichen der Solidarität zu helfen. Der in der Gemeinde zwei Mal wöchentlich stattfindende Mittagstisch war schnell gefunden als eine gute Möglichkeit. So zauberte das Küchenteam am Dienstag, 30. August, als Solidaritätsmittagessen „Spaghetti alla amatriciana“ auf den Tisch. Viele waren gekommen und brachten einen Betrag von über 1.200 Euro ein. Durch weitere Kollekten und Spenden – vor allem durch eine Zuwendung der Bank im Bistum Essen in Höhe von 1.000 Euro – wuchs der Betrag weiter an. Auch die franziskanische Familie beteiligte sich: Die lokale Gemeinschaft des OFS in Düsseldorf spendete 400 Euro; der Solidaritätsfonds des OFS (früher bekannt als Dritter Orden des hl. Franziskus oder auch als Franziskanische Gemeinschaft) gab 1.000 Euro dazu – und die Deutsche Franziskanerprovinz rundete den Betrag auf, so dass insgesamt 5.000 Euro zusammenkamen.

Einen Scheck über diesen Betrag übergaben anlässlich einer schon länger geplanten Assisifahrt der Vorsitzende des Gemeinderates von Hl. Kreuz, Werner van Eyll, die Nationalvorsteherin des OFS, Mechthild Händler, der Pastor der Gemeinde Hl. Kreuz und Nationalassistent des OFS, Bruder Georg Scholles, sowie weitere Mitbrüder der Provinz, Mitglieder des OFS und der Gemeinde Hl. Kreuz an Vertreter des OFS in der Region Latio. Diese waren sehr erfreut und dankbar über dieses Zeichen der Solidarität.

Das gesammelte Geld soll verwendet werden für durch das Erdbeben in Not geratene Menschen, die leider immer noch nicht alle staatliche Hilfe empfangen konnten.


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