Michaela Arndt

Tour de Franz – am 29. und 30. Juni 2019

Bruder Alfons und 25 „Radler unterwegs auf den Spuren franziskanischer Präsenz gestern und heute

Bruder Alfons und seine Radler-Freunde gönnen sich eine Pause. Bild von Michaela Arndt.

Kodersdorf – Görlitz – Kloster Marienthal – Zittau

Franziskaner haben im östlichen Teil der Oberlausitz eine lange Tradition. Bereits ab 1234 gab es in Görlitz einen großen Franziskanerkonvent. Die bekannte Dreifaltigkeitskirche in Görlitz, heute evangelisch, wurde ursprünglich zwischen 1234 und 1245 als Klosterkirche des Franziskanerordens errichtet und erst 1563 im Zuge der Reformation an die Stadt übergeben. Nach dem Krieg gab es Bemühungen wieder eine franziskanische Niederlassung in Görlitz zu gründen. 1950 zogen die Franziskaner dann in eine alte Baracke der damaligen Grenzpolizei und bauten diese nach und nach zu dem heutigen Kloster aus.

Bruder Alfons hatte dort übrigens seine erste Kaplanstelle und auch seine Weihe zum Priester jährte sich dieses Jahr zum 50. Mal. Und so führte uns die diesjährige „Tour de Franz“ ins schöne Görlitz und dann weiter zum sehr sehenswerten Kloster Marienthal an der Neiße und nach Zittau – und all das auf den Spuren von Bruder Alfons aus Berlin-Pankow.

Die Gruppe von ca. 25 Personen traf sich am Bahnhof-Berlin Friedrichstraße und fuhr nach Kodersdorf, wo sie von Dieter und Peter (und den Fahrrädern) erwartet wurde. Der Weg führte entlang der Neiße nach Görlitz, direkt an die polnische Grenze.

In Görlitz hat sich in den letzten Jahren viel getan, viele alte Häuser sind sehr schön restauriert und die gut erhaltene Altstadt ist wirklich sehr sehenswert. Die Gebäude stammen aus verschiedenen Epochen und weisen eine Vielfalt an Architekturstilen auf.

Direkt am Radweg, liegt das Franziskaner Kloster, in dem Bruder Alfons Czaja seine erste Stelle als Kaplan hatte. Heute leben hier polnische Franziskaner, die in der Seelsorge tätig sind.


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