24.08.2021

Verabschiedung von Othmar Franthal in Dietfurt

Langjähriger Leiter des Meditationshauses in Dietfurt verbschiedet

Die Kerze, die er selbst zu seinem Amtsantritt erhalten hatte, gab Othmar Franthal (M) nun an Florian Seidl weiter. Zur Verabschiedung war auch Provinzialminister P. Cornelius Bohl gekommen.
Bild von Gabi Gess, Bistumsredaktion / Eichstätter Kirchenzeitung.

Seit gut vierzig Jahren ist Othmar Franthal mit den Franziskanern und ihrem Meditationshaus in Dietfurt eng verbunden. 2007 übernahm der gebürtige Österreicher und Zen-Lehrer dann die Leitung des Meditationshauses. Anlässlich eines festlichen Gottesdienstes am Mariä Himmelfahrtstag würdigte Provinzialminister Cornelius Bohl in seiner Predigt das segensreiche Wirken des erfahrenen Zen-Meisters.

Othmar Franthal selbst, der sich immer noch sehr mit dem Meditationshaus verbunden fühlt, sieht seinen Abschied aus der Leitung nicht als ein Scheiden von Dietfurt. Er wird auch weiterhin Meditationskurse gestalten, aber eben nicht mehr so viele.

In seiner Predigt betonte Provinzialminister Cornelius, dass nicht nur der Leib den Menschen ausmacht, sondern ebenso die Seele. Und gerade dies ist das Besondere am Meditationshaus in Dietfurt.  Die Verbindung von Zen-Meditation, Leib-Arbeit und christlicher Spiritualität“.

Enomiya Lasalle, ein Jesuit und Bischof Alois Brems hatten 1977 das Meditationshaus eingeweiht. Die Nachfrage nach den Kursen ist nach wie vor sehr groß, das weiß Othmar Franthal, der viele Jahre Menschen aus den verschiedensten Kreisen und Berufsgruppen mit ihren je eigenen Lebenssituationen in der Zen-Meditation begleitet hat.

Künftig wird Florian Seidl die Leitung des Meditationshauses übernehmen. Der aus Regensburg stammende Religionswissenschaftler hat bereits als 20 jähriger an einem ersten Zen-Kurs im Meditationshaus in Dietfurt teilgenommen.

Andere übergeben den Führungsstab an ihre Nachfolger, Othmar Franthal dagegen eine Kerze, eine ganz besondere dazu. Nämlich die, die er selbst zu seinem Amtsantritt bekommen hat. Er gab sie nun weiter an seinen Nachfolger Florian Seidl. Auch ihm und den Menschen, die ihm begegnen wird sie nun künftig leuchten.


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