Papst Franziskus äußert in seiner Videobotschaft für den Monat Juli seine brennende Sorge um die Identität und das Fortbestehen der Indigenen Völker weltweit. Durch die zunehmende Globalisierung, und der aufgrund wirtschaftlicher Interessen ausgebeuteten natürlichen Resourcen ist die Identität und Lebensform dieser Völker, die noch ursprünglich und weitgehend im Einklang mit der Natur leben bedroht.
In der Gebetsmeinung für den Monat Juli schwingt die Sorge des Papstes um den Fortbestand der Indigenen Völker, deren Lebensraum immer mehr eingegrenzt wird. Diese Völker, sagt Franziskus in seiner Videobotschaft „verdienen unseren Respekt und unsere Achtung!“
Das Anliegen des Papstes wird von den Franziskanern geteilt. Besonders in den Ländern Lateinamerikas ist die Situtation für Minderheiten und Naturvölker bedrohlich. Die zunehmende Zerstörung ihres Lebensraumes, besonders des Regenwaldes hat drastische Ausmaße angenommen. Viele indigene Volksstämme und Rassen benötigen aber gerade diese Resourcen der Natur, um weiterhin ihre eigene kulturelle, religiöse und auch soziale Identität zu bewahren und in Zukunft weiter leben zu können. Für diese Menschen am Rand engagiert sich Franciscans International (FI), indem sie sich als Nichtregierungsorganisation in der UN aktiv in die Beratungen einmischt, um für Menschenrechte und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.
Mehr Videobotschaften von Papst Franziskus im Jahr der Barmherzigkeit auf www.dasvideovompapst.org