Die Werke der Franziskaner

Exerzitienhaus Hofheim

Franziskanisches Zentrum für Stille und Begegnung

Gemälde der beiden Ordensgründer Franziskus und Klara von Assisi, an deren Spiritualität das Exerzitienhaus besonders orientiert ist. (Gemälde von Br. Michael Blasek OFM)
Gemälde der beiden Ordensgründer Franziskus und Klara von Assisi, an deren Spiritualität das Exerzitienhaus besonders orientiert ist. (Gemälde von Bruder Michael Blasek)

Ein anderer Blick auf das Leben

Das Exerzitienhaus bietet Abstand vom Alltag, Zeit zum Durchatmen und Räume zum Kraft schöpfen, um dem Leben neue Tiefe und Orientierung zu geben.

Exerzitien laden zur Einübung geistlicher Lebenskultur ein. Der Mensch stellt sein Leben in die Gegenwart Gottes und lässt es heilen, er nimmt die Bewegungen seines Inneren wahr und wird aufmerksam für Gottes Stimme.

Wir bieten ein eigenes Jahresprogramm sowie Raum und Zeit für kirchliche und nicht kirchliche Beleggruppen.

Unser Haus und unsere Angebote orientieren sich an Geist und Gestalt von Klara und Franz von Assisi.

Sie erfuhren das Evangelium Jesu Christi als Weg und Erfüllung Ihrer Sehnsucht. Sie waren Hoffnungsträger in Gesellschaft und Kirche.

Ihre Namen stehen für Lebensbejahung, Einfachheit, Gerechtigkeit und geschwisterliche Gemeinschaft.

Herzlich Willkommen!

Brunnensteele mit einer blauen Keramikkugel vor dem Eingang zur Meditationskapelle.
Brunnensteele mit einer blauen Keramikkugel vor dem Eingang zur Kapelle.

Aus den Quellen schöpfen

1926 wird das Exerzitienhaus St. Josef von den Franziskanern der Fuldaer Ordensprovinz gegründet und erbaut. Bereits in den ersten zehn Jahren kommen mehr als zwanzigtausend Menschen nach Hofheim. In meist drei- bis fünftägigen Kursen werden sie zur christlichen Gestaltung des Alltags angeleitet

Von Anfang an arbeiten Franziskanerinnen der Thuiner Kongregation im Exerzitienhaus mit, sie leisten bis heute ihren Dienst an der Pforte, im Garten, im Haus und in der Kursbegleitung.

1935 wird die in Hofheim herausgegebene Zeitschrift „Neue Menschen“ Einheitszeitschrift der deutschen Exerzitienbewegung

P. Wunibald Talleur, später Bischof in Brasilien, organisiert in der Anfangszeit des Nationalsozialismus Jugendexerzitien für junge Frauen und Männer. Dem staatlichen Führerkult stellt er das Bild des „Christkönigs“ gegenüber. Er muss nach Brasilien fliehen, 1940 wird das Exerzitienhaus geschlossen und von der Wehrmacht beschlagnahmt. Es dient als Lazarett, nach dem krieg als Lungenheilstätte.

1955 kommt das Haus wieder in die Hände der Franziskaner. Nach gründlichen Renovierungsarbeiten wird es vom Limburger Bischof Dr. Wilhelm Kempf als Diözesanexerzitienhaus wiedereröffnet.

1980 bis 1982 wird das Haus erneut umgebaut und erweitert, in den neunziger Jahren wird es ein geistliches Zentrum mit vielfältigen spirituellen Angeboten.

2001 verortet sich mit Refugium die Kontaktstelle des Bistums Limburg für Mitarbeitende in Caritas und Pastoral im Exerzitienhaus.

Auf Wunsch von Bischof Dr. Franz Kamphaus erhält das Exerzitienhaus durch das Provinzkapitel im Jahr 2004 einen besonderen Stellenwert als geistliches Zentrum im Rhein-Main-Gebiet und wird mit Hilfe des Bistums modernisiert und umgebaut.

Die schlichte, in warmen Holztönen gestaltete Meditationskapelle lädt den Besucher zum Verweilen und zur stillen Einkehr ein.
Die schlichte, in warmen Holztönen gestaltete Kapelle lädt den Besucher zum Verweilen und zur stillen Einkehr ein.

Von 2004 bis 2006 entstehen ein Stillebereich mit eigenen Räumen und ein Begegnungsbereich mit Foyer, verbunden durch die erweiterte Kapelle

Das Exerzitienhaus ist nicht fertig – es bleibt Herausforderung für alle, die hier leben und arbeiten, Fragen, Nöte und Hoffnungen der Menschen, die zu uns kommen, wahrzunehmen und Gottes Gegenwart in jeder Zeit zu erspüren.

Die Eingangshalle des Exerzitienhauses mit dem dahinterliegenden Gästetrakt.
Die Eingangshalle des Exerzitienhauses mit dem dahinterliegenden Gästetrakt.

Kontakt & Anfahrt

Kontakt

Veranstaltungsbroschure des Exerzitienhauses in Hofheim.
Veranstaltungsbroschure des Exerzitienhauses in Hofheim.

Exerzitienhaus Franziskanisches Zentrum für Stille und Begegnung
Kreuzweg 23
65719 Hofheim am Taunus

Tel.: 061 92/ 99 04-0 (Zentrale)
Fax: 061 92/ 99 04-39

eMail : info@exerzitienhaus-hofheim.de
Web: www.exerzitienhaus-hofheim.de

Bürozeiten

Montag, Mittwoch, Freitag: 9:00 bis 13:00 Uhr
Dienstag, Donnerstag: 15:00 bis 19:00 Uhr

Anfahrt