16.05.2018 Peter Fobes ofm

Der Mariendom in Neviges wurde 50

Am 13. Mai feierten die Franziskaner in Neviges das 50 jährige Bestehen des Mariendoms

Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten versammelten sich zahlreiche Gläubige und Pilger im Mariendom.
Bild von Erzbistum Köln / Christopher Jelen.

1968 wurde in Neviges eine neue Wallfahrtskirche fertiggestellt. Die Weihe fand am Fest Christi Himmelfahrt statt. Die alte Kirche war für das starke Pilgeraufkommen der seit 1681 bestehenden Marienwallfahrt zu klein geworden.

Die ungewöhnliche von Prof. Gottfried Böhm entworfene Architektur des Mariendoms rief bald nach ihrer Fertigstellung schon die Bewunderung vieler Wallfahrer wie auch der Fachleute aus aller Welt hervor. Gleichwohl fehlte es nicht an Kritikern, die sich mit Prof. Böhms moderner Baukunst nur schwer anfreunden konnten.

Das Weihejubiläum erinnerte an die architektonische Bedeutung des Bauwerks und die 50 Jahre, in denen ungezählte Pilger in dieser Kirche Trost und Segen erfuhren. So freuten sich die Franziskaner, dass der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki seine Teilnahme zugesagt hatte. Am 10. Mai, dem diesjährigen Himmelfahrtstag, hielt er das Pontifikalamt im Mariendom, der zweitgrößten Kirche des Erzbistums. Am folgenden Sonntag feierte Bruder Franz Josef Kröger die Eucharistie mit den zahlreichen Pilgern. Er vertrat Bruder Cornelius Bohl, den Leiter der Deutschen Franziskanerprovinz, der wegen einer Auslandsreise verhindert war.

Die von Gottfried Böhm entworfene Wallfahrtskirche. Rechts: Bruder Frank Krampf, Wallfahrtsleiter und Bruder Franz Josef Kröger, Provinzialsvikar der Deutschen Franziskanerprovinz. Bild von Bruder Peter Fobes

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