23.03.2018

Bruder Salvator Gruber verstorben

Mit großer Geduld hat Bruder Salvator seine Krankheit getragen. Am 22. März 2018 rief ihn der Gütige Gott in sein Reich des Lichtes und des Friedens

Bruder Salvator Gruber wird durch seine aufrichtige Art den Brüdern und den Menschen die ihm begegneten in guter Erinnerung bleiben.
Bild von Archiv Deutsche Franziskanerprovinz.

Viktor wurde am 23. Juli 1930 in Multerberg im heutigen Tschechien als Sohn der Eheleute Anton Gruber und Maria, geb. Panhölzl, geboren. Nach dem Besuch der Volksschule half er seinen Eltern bei der Landwirtschaft. Als Deutscher durfte er damals keinen Beruf erlernen. Im Jahre 1944 erfolgte die Ausweisung.

Ende 1946 bat er um Aufnahme in die Thüringische Franziskanerprovinz. Am 4. Oktober 1947 wurde er in das Noviziat des III. Ordens aufgenommen, wo er den Ordensnamen Salvator erhielt, und am 27. August 1949 für das Noviziat des I. Ordens eingekleidet. Die Feierliche Profess legte er am 29. August 1953 im Kloster Weggental ab.

Bis 1988 arbeitete Bruder Salvator als Pförtner, Gärtner und Schneider im Wallfahrtskloster im Weggental. Anschließend war er über sieben Jahre als Pförtner, Refektorar und Sakristan in Großkrotzenburg tätig und nahm dort ab 1991 auch das Amt des Hausvikars wahr.

1995 bat ihn die Provinzleitung, die Stelle als Hausmeister in Hofheim zu übernehmen. Dort lebte und arbeitete er neun Jahre. Im Jahre 2004 wurde er als zweiter Pförtner auf den Frauenberg nach Fulda versetzt. Neben seiner Tätigkeit als Pförtner übernahm er verschiedene Dienste im Haus. Als seine Kräfte nachließen, wechselte er Anfang 2013 auf die Pflegestation auf dem Frauenberg und zog mit der Schließung der Pflegestation ins Theresienheim um. In den Morgenstunden des 22. März ist Br. Salvator im Krankenhaus friedlich eingeschlafen.

In einem Brief des Provinzials anlässlich seines 60jährigen Ordensjubiläums, das er am 27. August 2009 auf dem Frauenberg feiern konnte, heißt es: „Wir danken dir für dein franziskanisches Lebenszeugnis, das du durch sechs Jahrzehnte unserer Ordensprovinz und den Menschen an den einzelnen Stationen deines Wirkens geschenkt hast … Bis auf den heutigen Tag – und das trotz gesundheitlicher Einschränkungen – bist du umsichtig und helfend zur Stelle, wo es Not tut. Dein zuverlässiges und treues Beten ist für viele Menschen eine Hilfe und ein Vorbild.“

Wir vertrauen Bruder Salvator dem Herrn über Leben und Tod an und wissen ihn in seiner Liebe geborgen.

Gelobt seist du, mein Herr,
durch unseren Bruder, den leiblichen Tod.
Ihm kann kein Mensch lebend entrinnen.
Selig jene, die er findet in deinem heiligsten Willen,
denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.

Franziskus von Assisi – Sonnengesang

Die Auferstehungsfeier findet am Mittwoch, den 28. März 2018, um 10:30 Uhr in der Kirche auf dem Frauenberg in Fulda statt, anschließend ist die Beisetzung auf dem Klosterfriedhof.


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