Die Häuser der Franziskaner

Berlin-Pankow

Franziskanerkloster und Postulatshaus

Die Brüder wohnen in einem Haus, das unmittelbar hinter dem Gebäude der Suppenküche liegt.
Die Brüder wohnen in einem Haus, das unmittelbar hinter dem Gebäude der Suppenküche liegt.

Franziskaner in Berlin-Pankow

Das Franziskanerkloster Pankow wurde 1921 von der damaligen Franziskaner-Provinz Silesia (Breslau) gegründet. Es war vor dem 2. Weltkrieg das einzige Haus der Silesia westlich der Oder-Neisse-Linie. Das Haus befand sich zu Zeiten der DDR in unmittelbarer Nähe zur „Mauer“, ein Zugang für Zivilisten war nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Nach dem Zusammenschluss der Provinz in der DDR mit der Saxonia gehörte das Kloster zur sächsischen Provinz.

1991 ist hier die Suppenküche entstanden und das Berliner Büro der Missionszentrale der Franziskaner eingerichtet worden (geschlossen 2013). Seit 2005 ist das Kloster gemeinsames Postulatshaus der ehemaligen vier deutschen Provinzen, seit 2010 Postulatshaus der Deutschen Franziskanerprovinz. Die Kapelle ist dem Hl. Franziskus geweiht.

In der Hausgemeinschaft leben zurzeit fünf Brüder und jedes Jahr eine variierende Anzahl an Postulanten. Arbeitsschwerpunkt ist neben der Suppenküche mit Hygienestation und Kleiderkammer die Randgruppenseelsorge.

Die Hausgemeinschaft

Br. Franz-Leo Barden OFM (Guardian),  Br. Gregor L. Wagner OFM (Hausvikar), Br. Alfons Czaja OFM, Br. Johannes Uhlenbrock OFM, Br. Christoph Körber OFM.

Postulatshaus

Seit 2001 ist unser Kloster Ausbildungshaus für die erste Stufe der Grundausbildung junger Männer, das Postulat.

Für ein Jahr leben die Postulanten bei uns mit, arbeiten an verschiedenen Praktikumsstellen, üben sich ein in unsere franziskanische Spiritualität und probieren, ob unser Lebensmodell für sie passt. Dies dient der Vorbereitung für die Aufnahme in den Franziskanerorden und das anschließende Noviziat.

Aktuelles

Wichtige Hinweise

  • Unsere Sonntagsgottesdienste feiern wir bis auf weiteres um 10:30 Uhr in unserem Klostergarten.

Abendritual: Die Hände Gott hinhalten

Halten sie jeden Abend, bevor sie ins Bett gehen, Ihre Hände in Form einer Schale Gott hin. Die Hände zeigen uns, was wir heute in die Hand genommen haben, was wir geformt, gestaltet, auf den Weg gebracht haben. Mit den Händen haben wir Menschen berührt. Die Hände erinnern mich an die Menschen, denen ich die Hand gegeben habe. (Wir hoffen, dass das bald wieder möglich sein wird… – die Redaktion). Und die Hände zeigen mir, was Gott mir heute in die Hand gelegt hat, was er mir für Fähigkeiten geschenkt hat. Sie erinnern mich auch an Begegnungen, Einsichten und Erlebnisse. All das halte ich in meinen Händen Gott hin.

Versuchen Sie folgendes Ritual

  • Halten Sie ihre Hände und alles, was darin ist, Gott hin.
  • Verzichten Sie darauf, zu bewerten, was heute geschehen ist.
  • Bewerten sie nicht das, was Sie getan und gesprochen haben.
  • Schließen Sie auch die Schwierigkeiten des heutigen Tages mit ein.
  • Halten Sie auch Ihre Wunden und Ihre Dunkelheiten Gott hin.
  • Übergeben Sie ihm alles, was Sie in Ihren Händen halten.
  • Spüren Sie nach, was sich dabei für Sie verändert.

Wenn Sie ihm alles übergeben, bekommen Sie Abstand zu dem, was Sie belastet.

Beichtgelegenheit

Wenn Sie zu den unten angegebenen Zeiten beichten möchten, schellen Sie bitte an der rechten weißen Tür in der Kapelle. Der Priester kommt dann zu Ihnen in die Kapelle und Sie können dort oder in der Sakristei beichten. Wegen des in der Coronakrise einzuhaltenden Abstands ist die Beichte im Beichtzimmer im Augenblick nicht möglich. Beichtgelegenheit ist samstags von 10 bis 12 Uhr und nach telefonischer Absprache.

Feste und Gedenktage

  • 3.9. Hl. Gregor der Große (NT Br. Gregor)
  • 8.9. Fest Mariä Geburt
  • 12.9. Mariä Namen
  • 14.9. Fest Kreuzerhöhung
  • 16.9. Hll. Cornelius und Cyprian
  • 17.9. Fest der Wundmale des Hl. Franziskus
  • 21.9. Hl. Apostel Matthäus
  • 29.9. Hll. Erzengel Michael, Gabriel und Rafael
  • 30.9. Hl. Hieronymus

Am ersten Montag im Monat gedenken wir im Abendgottesdienst um 18:00 Uhr der Lebenden und Verstorbenen des Franziskanischen Dritten Ordens.

Impuls

Ihre Hände verweisen Sie auf Gottes gute Hände.
In ihnen dürfen Sie sich bergen.
Gottes zärtliche Hände tragen Sie.
Seine starken Hände schützen Sie,
sie umgeben Sie und begleiten Sie.
In diese Hände hinein
dürfen Sie sich fallen lassen.
Lassen Sie sich diese Nacht
in diese Hände fallen.
Mit allem, was Sie beschäftigt.
Mit Ihren Sorgen und Ängsten.
Mit Ihren Dunkelheiten
und mit ihren depressiven Gefühlen.
Indem Sie sich fallen lassen,
fällt von Ihnen ab, was sie belastet.
Bergen Sie sich in Gottes mütterlichen Händen.
Gottes Hände tragen Sie.
Und wenn Sie möchten, können Sie mit Jesus die Worte sprechen:
„Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“

Aus: Anselm Grün, 50 Rituale für das Leben, Herder 2008

Ob bei Tage oder bei Nacht bleibt gesund und bewahrt. Das wünschen Euch / Ihnen, Eure und Ihre Franziskaner von Pankow!

Monatsbrief

Alle aktuellen Termine und Infos finden Sie in unserem Monatsbrief. Sie können ihn kostenlos an der Pforte mitnehmen oder hier herunterladen:

Der aktuelle Monatsbrief Pankow als PDF

Gottesdienste

Gottesdienste und Gebet

Die Kapelle ist über den Hauseingang des Klosters frei zugänglich in der Zeit von 7:30 bis 12:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Gebetszeiten der Gemeinschaft
7:30 Uhr: Morgenlob (Laudes) Mo – Fr
(Mitbetende sind herzlich willkommen!)

Hl. Messe

Am Montag, Mittwoch und Freitag feiern wir in der Kapelle um 18:00 Uhr die Hl. Messe mit Gemeinde, am Sonntag um 10:30 Uhr!
Dazu beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Unsere Kapelle ist recht klein und schlecht zu belüften. Deshalb feiern wir an den Sonntagen die Messe draußen im Garten. Dort stehen für die Suppenküche drei Zelte mit insgesamt 26 Plätzen bereit. Die werden wir für Regentage nutzen. Bei Sonnenschein können Sie natürlich auch außerhalb der Zelte Platz nehmen. Allerdings ist die Gesamtzahl für größere Veranstaltungen (wie auch Gottesdienste) auf 50 begrenzt.
  • Wir beginnen den Gottesdienst bereits um 10.30 Uhr, also eine halbe Stunde früher, damit die Suppenküche pünktlich mit der Essensausgabe im Garten beginnen kann.
  • Wenn sie Krankheitssymptome haben, bleiben Sie bitte zu Hause!
  • Ebenso empfehlen wir allen, die zur sogenannten „Risikogruppe“ gehören (ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen etc.) weiterhin nicht zum Gottesdienst zu kommen. Die Bischöfe haben auch für die nächsten Wochen von der Sonntagspflicht befreit; in den verschiedenen Medien gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, einen Gottesdienst zu Hause mit zu feiern.
  • Alle, die am Gottesdienst teilnehmen, müssen ihren Namen, Anschrift und Telefonnummer auf einem Zettel aufgeschrieben hinterlassen. Für den Fall einer Infektion würden die Behörden Sie auf diesem Wege erreichen können. Die Zettel werden nach 4 Wochen vernichtet. Bitte bringen sie zu jedem Sonntagsgottesdienst einen so ausgefüllten Zettel bereits von zu Hause mit.
  • Für den Gottesdienst gelten die üblichen Verhaltensregeln:
    • Abstand halten (mindestens 1,5 Meter). Familien können zusammensitzen.
    • Husten und Nießen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach sofort entsorgt werden sollte.
    • Für die Händedesinfektion stehen Desinfektionsmittel am Eingang bereit.
  • Wir werden im Gottesdienst nur ganz reduziert singen. Wir werden keine Gebetbücher zur Verfügung stellen.
  • Es gehen keine Kollektenkörbe rund. Am Ausgang wird eine Kollektenkorb stehen, in dem wir gern Ihre Spende entgegennehmen.
  • Die Kommunion wird in die Hand gespendet (keine Mundkommunion möglich) und ohne den üblichen Dialog „Der Leib Christi. Amen.“ Bitte halten Sie auch beim Kommuniongang den Mindestabstand ein.
  • Es wird einen Ordnungsdienst geben. Bitte leisten Sie dessen Anordnungen Folge!
  • Bitte verlassen Sie nach dem Gottesdienst zügig den Klostergarten, aber unter Einhaltung des Mindestabstandes und ohne zu Drängeln.

Auch zu den Messen in der Woche – in der Regel Montag, Mittwoch, Freitag um 18.00 Uhr – können wir nun wieder einladen. Allerdings ist dabei das Platzangebot noch begrenzter. Wir feiern an den Wochentagen die Messe in der Kapelle. Dort sind wegen der Abstandsregeln nur 10 Plätze bereitgestellt – außer den 6 Plätzen für den Konvent. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir nicht mehr Personen zu einem Gottesdienst zulassen können! Ansonsten gelten die Regeln entsprechend zu den Gottesdiensten am Sonntag im Klostergarten.

Wir bitten Sie freundlich, diese Regeln einzuhalten. Sie dienen dem Schutz der Gesundheit und Unversehrtheit von uns allen.
Und noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss:

Die Teilnahme an den Gottesdiensten geschieht auf eigene Verantwortung und Gefahr!

Wir freuen uns sehr, Sie zum Gottesdienst wieder begrüßen zu dürfen. Wir haben aber auch volles Verständnis für die, die lieber noch zu Hause bleiben möchten.

Die Liturgie an den anderen Tagen wird im Rahmen der Hausgemeinschaft gefeiert.

Sonntagsliturgie in Pankow

In der Pfarrei St. Georg in Pankow und St. Maria Magdalena in Niederschönhausen werden die Gottesdienste wie folgt angeboten:
9:30 Uhr in St. Georg
11:00 Uhr in St. Maria Magdalena
12:00 Uhr in St. Maria Magdalena
Unsere Pfarrkirche St. Georg befindet sich in der Kissingenstraße, die Kirche St. Maria Magdalena in der Platanenstraße (Niederschönhausen).

Beichtgelegenheit

Wenn Sie zu den unten angegebenen Zeiten beichten möchten, schellen Sie bitte an der rechten weißen Tür in der Kapelle. Der Priester kommt dann zu Ihnen in die Kapelle und Sie können dort oder in der Sakristei beichten. Wegen des in der Coronakrise einzuhaltenden Abstands ist die Beichte im Beichtzimmer im Augenblick nicht möglich.

Beichtgelegenheit ist samstags von 10 bis 12 Uhr und nach telefonischer Absprache.

AktuellesGottestdienste

Kontakt

Kontakt & Anfahrt

Franziskanerkloster Berlin-Pankow

Wollankstr. 19
13187 Berlin

Tel.: 030 / 48 83 96-0
Fax: 030 / 48 83 96-18

eMail: pankow@franziskaner.de
Web: pankow.franziskaner.de

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