Die Häuser der Franziskaner

Berlin-Pankow

Franziskanerkloster und Postulatshaus

Die Brüder wohnen in einem Haus, das unmittelbar hinter dem Gebäude der Suppenküche liegt.
Die Brüder wohnen in einem Haus, das unmittelbar hinter dem Gebäude der Suppenküche liegt.

Berlin, 10.11.2020

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Klosters!

Am letzten Sonntag haben wir sehr kurzfristig den Sonntagsgottesdienst ausfallen lassen. Grund war, dass wir am späten Samstagabend über eine Coronainfektion eines der Gottesdienstbesucher des vorherigen Sonntagsgottesdienstes (am 1.11.2020) informiert worden waren. Wir haben daraufhin alle Gottesdienstbesucher angerufen. (Dazu sind ja die Teilnehmer-Zettel, die Sie vor dem Gottesdienst ausfüllen und uns überlassen, da.) Uns schien es dann sicherer, kein Risiko einzugehen und den aktuellen Gottesdienst lieber nicht öffentlich zu feiern.

Am kommenden Sonntag werden wir wieder wie gewohnt den Gottesdienst um 10:30 Uhr feiern und würden uns freuen, wenn auch Sie wieder mit dabei sind.

Der Vorfall hat uns allerdings auch noch einmal intensiver über unsere bisherigen Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf die Corona-Pandemie nachdenken lassen. Wir möchten ab kommenden Sonntag folgende Regeln einführen (bzw. neu bekräftigen):

  • Wir feiern auch weiterhin den Gottesdienst am Sonntag draußen im Garten. Bitte richten Sie sich darauf ein mit warmer Kleidung, Schirm, etc. Wir können nicht garantieren, dass für alle Gottesdienstbesucher überdachte Plätze vorhanden sind.
  • Wenn Sie Sich krank fühlen, bleiben Sie bitte zu hause. Es gibt im Fernsehen, Radio und Internet eine Fülle von Möglichkeiten, den Sonntagsgottesdienst mitzufeiern. Nach wie vor ist das Gebot der „Sonntagspflicht“ aufgehoben.
  • Bitte halten Sie sich an die A H A – Regeln:
    1. Abstand halten! – mindesten 1,5 Meter!
      Wo dies nicht möglich ist, tragen Sie bitte eine Mund-Nase-Bedeckung. Wir bitten Sie, zukünftig diese Maske immer dann zu tragen, wenn Sie nicht auf ihrem Platz sind: das heißt beim Ankommen und Fortgehen und auch beim Kommuniongang. Der Priester wird bei der Kommunion ebenfalls eine Maske tragen.
    2. Hygieneregeln beachten!
      Bitte husten und nießen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das sie dann gleich entsorgen.
    3. Alltagsmaske tragen!
      Bitte tragen Sie immer dann, wenn der Abstand nicht sicher einzuhalten ist, eine (Alltags-)Maske, die Mund und Nase bedeckt.
  • Bringen Sie bitte Ihr eigenes Gotteslob mit.

Uns liegt in erster Linie an der Sicherheit aller Gottesdienstbesucher. Wir bitten Sie daher für diese Einschränkungen um Verständnis.

Bleiben Sie gesund und behütet

Ihre Franziskaner in Pankow


Franziskaner in Berlin-Pankow

Das Franziskanerkloster Pankow wurde 1921 von der damaligen Franziskaner-Provinz Silesia (Breslau) gegründet. Es war vor dem 2. Weltkrieg das einzige Haus der Silesia westlich der Oder-Neisse-Linie. Das Haus befand sich zu Zeiten der DDR in unmittelbarer Nähe zur „Mauer“, ein Zugang für Zivilisten war nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Nach dem Zusammenschluss der Provinz in der DDR mit der Saxonia gehörte das Kloster zur sächsischen Provinz.

1991 ist hier die Suppenküche entstanden und das Berliner Büro der Missionszentrale der Franziskaner eingerichtet worden (geschlossen 2013). Seit 2005 ist das Kloster gemeinsames Postulatshaus der ehemaligen vier deutschen Provinzen, seit 2010 Postulatshaus der Deutschen Franziskanerprovinz. Die Kapelle ist dem Hl. Franziskus geweiht.

In der Hausgemeinschaft leben zurzeit fünf Brüder und jedes Jahr eine variierende Anzahl an Postulanten. Arbeitsschwerpunkt ist neben der Suppenküche mit Hygienestation und Kleiderkammer die Randgruppenseelsorge.

Die Hausgemeinschaft

Br. Franz-Leo Barden OFM (Guardian),  Br. Gregor L. Wagner OFM (Hausvikar), Br. Alfons Czaja OFM, Br. Johannes Uhlenbrock OFM, Br. Christoph Körber OFM.

Postulatshaus

Seit 2001 ist unser Kloster Ausbildungshaus für die erste Stufe der Grundausbildung junger Männer, das Postulat.

Für ein Jahr leben die Postulanten bei uns mit, arbeiten an verschiedenen Praktikumsstellen, üben sich ein in unsere franziskanische Spiritualität und probieren, ob unser Lebensmodell für sie passt. Dies dient der Vorbereitung für die Aufnahme in den Franziskanerorden und das anschließende Noviziat.

Aktuelles

Unsere Sonntagsgottesdienste feiern wir auch weiterhin um 10:30 Uhr bei Wind und Wetter in unserem Klostergarten. Da die Suppenküche in den Saal zurückgezogen ist, sind die THW–Zelte nun abgebaut. Daher bitten wir alle unsere Gottesdienstbesucher sich für alle Wetterlagen zu rüsten.

Am 19.11., ist der Festtag der hl. Elisabeth (Patronin unserer Deutschen Franziskanerprovinz und unserer Suppenküche). Wir begehen den Festtag am Vorabend (18.11.). Wie in jedem Jahr feiern wir diese Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Helferinnen und Helfer der Suppenküche, sowie für alle lebenden und verstorbenen Spenderinnen und Spender.

In der kommenden Adventszeit werden wir auch in diesem Jahr die Montagabendmesse als Roratemesse feiern. Wir weisen allerdings darauf hin, dass in unserer Kapelle weiterhin nur 15 Stühle zur Verfügung stehen (inkl. die für die Brüder) und, dass dort auch nicht gesungen werden darf.
Anstelle der gewohnten Mittwochmorgenmeditationen mit anschließendem Frühstück laden wir jeweils donnerstags (03., 10. und 17.12.) um 19:30 Uhr zum Adventsfeuer in unseren Garten ein. Wir wollen am Feuer Adventslieder singen und Geschichten hören.
Informationen zu den Gottesdiensten an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel gibt es erst im Dezemberklosterbrief, weil wir momentan noch nicht absehen können wie sich die Coronasituation entwickelt. Wir bitten um Verständnis.

Beichtgelegenheit

Wenn Sie zu den unten angegebenen Zeiten beichten möchten, schellen Sie bitte an der rechten weißen Tür in der Kapelle. Der Priester kommt dann zu Ihnen in die Kapelle und Sie können dort oder in der Sakristei beichten. Wegen des in der Coronakrise einzuhaltenden Abstands ist die Beichte im Beichtzimmer im Augenblick nicht möglich. Beichtgelegenheit ist samstags von 10 bis 12 Uhr und nach telefonischer Absprache.

Feste und Gedenktage

  • 28.10. Hll. Apostel Simon und Judas
  • 01.11. Allerheiligen
  • 02.11. Allerseelen
  • 04.11. Hl. Karl Borromäus
  • 05.11. Sel. Bernhard Lichtenberg
  • 09.11. Weihetag der Lateranbasilika
  • 10.11. Hl. Leo der Große
  • 11.11. Hl. Martin
  • 19.11. Hl. Elisabeth
  • 21.11. ULF von Jerusalem
  • 25.11. Hl. Katharina von Alexandrien
  • 30.11. Hll. Apostel Andreas

Am ersten Montag im Monat gedenken wir im Abendgottesdienst um 18:00 Uhr der Lebenden und Verstorbenen des Franziskanischen Dritten Ordens.

Impuls

friedhofsgang

wenn ich über den friedhof gehe
beachte ich die gräber nicht
aber die gräser die aus ihnen wachsen

wenn ich über den friedhof gehe
beachte ich die grabsteine nicht
aber die bäume die ihnen schatten spenden

wenn ich über den friedhof gehe
beachte ich die namen nicht
aber die kinder die nach ihnen fragen

wenn ich über den friedhof gehe
beachte ich die jahreszahlen nicht
aber die rose die dem frost trotzt

Wilhelm Bruners, AM RANDE DES TAGES, Tyrolia 2020

Licht, durch den Nebel und das Dunkel des Novembers, wünschen Euch / Ihnen, Eure und Ihre Franziskaner von Pankow!

Monatsbrief

Alle aktuellen Termine und Infos finden Sie in unserem Monatsbrief. Sie können ihn kostenlos an der Pforte mitnehmen oder hier herunterladen:

Der aktuelle Monatsbrief Pankow als PDF

Gottesdienste

Gottesdienste und Gebet

Die Kapelle ist über den Hauseingang des Klosters frei zugänglich in der Zeit von 7:30 bis 12:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Gebetszeiten der Gemeinschaft
7:30 Uhr: Morgenlob (Laudes) Mo – Fr
(Mitbetende sind herzlich willkommen!)

Hl. Messe

Unsere Sonntagsgottesdienste feiern wir auch weiterhin um 10:30 Uhr bei Wind und Wetter in unserem Klostergarten. Da die Suppenküche in den Saal zurückgezogen ist, sind die THW–Zelte nun abgebaut. Daher bitten wir alle unsere Gottesdienstbesucher sich für alle Wetterlagen zu rüsten.

Am 19.11., ist der Festtag der hl. Elisabeth (Patronin unserer Deutschen Franziskanerprovinz und unserer Suppenküche). Wir begehen den Festtag am Vorabend (18.11.). Wie in jedem Jahr feiern wir diese Hl. Messe für alle lebenden und verstorbenen Helferinnen und Helfer der Suppenküche, sowie für alle lebenden und verstorbenen Spenderinnen und Spender.

In der kommenden Adventszeit werden wir auch in diesem Jahr die Montagabendmesse als Roratemesse feiern. Wir weisen allerdings darauf hin, dass in unserer Kapelle weiterhin nur 15 Stühle zur Verfügung stehen (inkl. die für die Brüder) und, dass dort auch nicht gesungen werden darf.

Am Montag, Mittwoch und Freitag feiern wir in der Kapelle um 18:00 Uhr die Hl. Messe mit Gemeinde, am Sonntag um 10:30 Uhr!
Dazu beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Unsere Kapelle ist recht klein und schlecht zu belüften. Deshalb feiern wir an den Sonntagen die Messe draußen im Garten. Allerdings ist die Gesamtzahl für größere Veranstaltungen (wie auch Gottesdienste) auf 50 begrenzt.
  • Wir beginnen den Gottesdienst bereits um 10.30 Uhr, also eine halbe Stunde früher, damit die Suppenküche pünktlich mit der Essensausgabe im Garten beginnen kann.
  • Wenn sie Krankheitssymptome haben, bleiben Sie bitte zu Hause!
  • Ebenso empfehlen wir allen, die zur sogenannten „Risikogruppe“ gehören (ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen etc.) weiterhin nicht zum Gottesdienst zu kommen. Die Bischöfe haben auch für die nächsten Wochen von der Sonntagspflicht befreit; in den verschiedenen Medien gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, einen Gottesdienst zu Hause mit zu feiern.
  • Alle, die am Gottesdienst teilnehmen, müssen ihren Namen, Anschrift und Telefonnummer auf einem Zettel aufgeschrieben hinterlassen. Für den Fall einer Infektion würden die Behörden Sie auf diesem Wege erreichen können. Die Zettel werden nach 4 Wochen vernichtet. Bitte bringen sie zu jedem Sonntagsgottesdienst einen so ausgefüllten Zettel bereits von zu Hause mit.
  • Für den Gottesdienst gelten die üblichen Verhaltensregeln:
    • Abstand halten (mindestens 1,5 Meter). Familien können zusammensitzen.
    • Husten und Nießen in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das danach sofort entsorgt werden sollte.
    • Für die Händedesinfektion stehen Desinfektionsmittel am Eingang bereit.
  • Wir werden im Gottesdienst nur ganz reduziert singen. Wir werden keine Gebetbücher zur Verfügung stellen.
  • Es gehen keine Kollektenkörbe rund. Am Ausgang wird eine Kollektenkorb stehen, in dem wir gern Ihre Spende entgegennehmen.
  • Die Kommunion wird in die Hand gespendet (keine Mundkommunion möglich) und ohne den üblichen Dialog „Der Leib Christi. Amen.“ Bitte halten Sie auch beim Kommuniongang den Mindestabstand ein.
  • Es wird einen Ordnungsdienst geben. Bitte leisten Sie dessen Anordnungen Folge!
  • Bitte verlassen Sie nach dem Gottesdienst zügig den Klostergarten, aber unter Einhaltung des Mindestabstandes und ohne zu Drängeln.

Auch zu den Messen in der Woche – in der Regel Montag, Mittwoch, Freitag um 18.00 Uhr – können wir nun wieder einladen. Allerdings ist dabei das Platzangebot noch begrenzter. Wir feiern an den Wochentagen die Messe in der Kapelle. Dort sind wegen der Abstandsregeln nur 10 Plätze bereitgestellt – außer den 6 Plätzen für den Konvent. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir nicht mehr Personen zu einem Gottesdienst zulassen können! Ansonsten gelten die Regeln entsprechend zu den Gottesdiensten am Sonntag im Klostergarten.

Wir bitten Sie freundlich, diese Regeln einzuhalten. Sie dienen dem Schutz der Gesundheit und Unversehrtheit von uns allen.
Und noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss:

Die Teilnahme an den Gottesdiensten geschieht auf eigene Verantwortung und Gefahr!

Wir freuen uns sehr, Sie zum Gottesdienst wieder begrüßen zu dürfen. Wir haben aber auch volles Verständnis für die, die lieber noch zu Hause bleiben möchten.

Die Liturgie an den anderen Tagen wird im Rahmen der Hausgemeinschaft gefeiert.

Sonntagsliturgie in Pankow

In der Pfarrei St. Georg in Pankow und St. Maria Magdalena in Niederschönhausen werden die Gottesdienste wie folgt angeboten:
9:30 Uhr in St. Georg
11:00 Uhr in St. Maria Magdalena
12:00 Uhr in St. Maria Magdalena
Unsere Pfarrkirche St. Georg befindet sich in der Kissingenstraße, die Kirche St. Maria Magdalena in der Platanenstraße (Niederschönhausen).

Beichtgelegenheit

Wenn Sie zu den unten angegebenen Zeiten beichten möchten, schellen Sie bitte an der rechten weißen Tür in der Kapelle. Der Priester kommt dann zu Ihnen in die Kapelle und Sie können dort oder in der Sakristei beichten. Wegen des in der Coronakrise einzuhaltenden Abstands ist die Beichte im Beichtzimmer im Augenblick nicht möglich.

Beichtgelegenheit ist samstags von 10 bis 12 Uhr und nach telefonischer Absprache.

AktuellesGottestdienste

Kontakt

Kontakt & Anfahrt

Franziskanerkloster Berlin-Pankow

Wollankstr. 19
13187 Berlin

Tel.: 030 / 48 83 96-0
Fax: 030 / 48 83 96-18

eMail: pankow@franziskaner.de
Web: pankow.franziskaner.de

Anfahrt