25.02.2021 Antje Schulz

Berlin-Pankow: Küchenchefin Rosi geht in den Ruhestand

Die Franziskaner-Suppenküche in Berlin-Pankow verabschiedet ihre langjährige Köchin Rosi Skupin-Peetz

Mit ihrem herzlichen und stets zuversichtlichen Wesen war Rosi ein Stern in unserer Suppenküche und hat über eine Million Mahlzeiten zubereitet. Bild von Antje Schulz

 

Nach 29 Jahren geht unsere Küchenchefin Rosi in ihren wohlverdienten Ruhestand. Mit ihrem herzlichen, warmen und stets zuversichtlichen Wesen war sie ein leuchtender Stern in unserer Suppenküche und hat über eine Million Mahlzeiten zubereitet. Durch ihr Engagement wie auch durch das vieler, vieler anderer Helfer und Unterstützer war es uns möglich, einen caritativen, humanistischen Ort der Begegnung in Berlin zu schaffen, den sie seit der Gründung vor 30 Jahren mit aufbaute.

Rosi zauberte mit ihren leckeren, aber vor allem satt machenden Suppen ein Lächeln in das Leben von Menschen, die persönliche Schicksalsschläge wie Obdachlosigkeit und Armut zu uns gebracht haben. Aber nicht nur beruflich auch privat hat ihr die Suppenküche viel Glück gebracht, denn Rosi hat hier ihren Mann Peter kennen und lieben gelernt!

Wir werden sie alle unendlich vermissen und hoffen, dass sie auch im Ruhestand ab und an bei uns vorbeischaut. Ihr Nachfolger Thomas wird ihr begonnenes Werk verantwortungsvoll fortführen und natürlich auch einige ihrer Berliner Rezepte für unsere hausgemachten, nahrhaften Suppen übernehmen, die hungernde Menschen satt machen, denn dies ist unser größtes Anliegen – insbesondere auch in dieser Zeit!

Rosi wünschen wir für ihr neues Leben viel Liebe und Glück. Sie selbst freut sich darauf, endlich ausschlafen zu können und mehr Zeit für ihre Enkel und ihren Garten zu haben.

 


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