Rezepte aus der Klosterküche – Oliebollen (niederländisches Siedegebäck)

Bruder Rangel kocht

Oliebollen – Das niederländische Siedegebäck mit seinem Weihnachtlichen Duft eignet sich besonders für die festlichen Tage. Bild von Deutsche Franziskanerprovinz.

Das Schöne am Backen in der Weihnachtszeit ist, neben dem meist leckeren Ergebnis, auch das wohltuende Aroma, das sich im ganzen Haus ausbreitet. Die Zutaten für unseren Backvorschlag – Hefe, Öl, Vanille und Äpfel – beschenken Sie zum Jahresende mit einem heimeligen Duft, wenn Sie die Küchentür beim Backen offen lassen

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Mehl
  • 400 ml Milch (auf Zimmertemperatur)
  • 1 Ei
  • 125 g getrocknete Cranberrys
  • 1 Päckchen Hefe (7 g)
  • 1 großer Apfel
  • 1 Päckchen Hefe (7 g)
  • 1 Esslöffel brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Sonnenblumenöl
  • Puderzucker

Zubereitung

Mehl durch ein Sieb in eine Schüssel geben. Ei, Vanillezucker, Hefe und Milch zugeben und mit einem Schneebesen von Hand gut vermengen. Apfel schälen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Cranberrys zwei Minuten in Wasser einlegen, abgießen und mit den Apfelstückchen und einer Prise Salz dem Teig zugeben und nochmals gut vermengen. Anschließend die Schüssel mit einem Tuch abdecken und eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Reichlich Sonnenblumenöl (3 cm hoch) in einen Topf geben und erhitzen. Zwei Esslöffel in das heiße Öl halten und kurz anwärmen. Nun mit den Löffeln aus dem Teig Kugeln formen und diese im heißen Öl schwimmen lassen, die Temperatur reduzieren. Die „Oliebollen“ nach drei Minuten im Öl drehen und weitere zwei Minuten backen, dann aus dem Öl nehmen und auf einem Küchenkrepp fünf Minuten abkühlen und abtropfen lassen. Beginnend mit dem Vorgang des Ölanheizens den Vorgang so lange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist. Vor dem Servieren die Oliebollen mit Puderzucker bestäuben.

bon appetit!

Erstveröffentlichung: Zeitschrift Franziskaner Winter 2016


Bruder Rangel

Bruder Rangel Geerman ist Franziskaner und kocht für seine Mitbrüder im niederländischen Megen. Das ländlich geprägte Kloster bietet das Jahr hindurch vielen franziskanisch interessierten Menschen die Möglichkeit aus dem Alltag auszusteigen und für einige Tage gemeinsam mit der Gemeinschaft zu leben, zu beten und zu arbeiten. Eine ideale Gelegenheit für Bruder Rangel, seine Brüder und seine Gäste mit allerlei phantasievollen und schmackhaften Speisen zu verwöhnen. Dabei kocht er nicht nur um die Menschen zu sättigen. Kochen ist für Bruder Rangel auch immer Spiritualität. Er verknüpft Heiligenfeste im Jahreskreis und die Gaben der Natur in der jeweiligen Jahreszeit.

Bruder Rangel wurde auf Aruba, den Niederländischen Antillen geboren. er lebt in Megen in den Niederlanden. Von Beruf ist er Krankenpfleger. Er bekocht die Brüder und die Gäste des Klosters und engagiert sich in der Jugendarbeit.


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